Blog fällt heute aus / Ankündigung

Hallo,

heute ausnahmsweise ein ernst gemeinter Beitrag: Heute gibt es leider keinen Blogbeitrag, da ich körperlich nicht ganz auf der Höhe bin und auch die vielen Erledigungen der letzten Woche keinen zeitlichen Rahmen für Kreativität mehr übrig ließen.

Außerdem trete ich am Sonntag in das 9. Monat meiner Schwangerschaft ein und der errechnete Geburtstermin Anfang Mai rückt immer näher. Ich möchte bis zur Geburt unseres Kindes auf jeden Fall noch weiter schreiben, plane aber danach für meinen Blog eine Babypause, die vermutlich 2 Monate dauern wird. Wenn es so weit ist werde ich das auf meinem Blog melden. Wenn ich wieder schreibe, dann werde ich dies natürlich auch kund tun.

Alles Liebe

Rubina aka Waldtraud Bierdeckl

Frühling im Waldviertel

Am 20. März 2017 hat der Frühling begonnen. Und mittlerweile hält er auch ins Waldviertel Einzug. Die Tageszeitung heute meldet am 23.03 „Waldviertler Bären erwachen aus dem Winterschlaf“. In meinem Geiste höre ich Herbert sagen: „Aber ich habe im Wald noch gar keine Him-Bären und Brom-Bären gesehen!“ Bei dem Gedanken schläft mir sofort das Gesicht ein. „Frühling im Waldviertel“ weiterlesen

Waldviertel und Irland

Vor kurzem entdeckte ich, dass eine Person A, wohnhaft in Brand (Bezirk Gmünd) und eine Person B, mit ähnlichen Interessen, wohnhaft in Zwettl den gleichen Namen haben. Da ja im Waldviertel jeder jeden kennt und die Hälfte dieser sich-Kenner dann noch irgendwie nah- oder weitschichtig miteinander verwandt ist, fragte ich ganz naiv meinen Mann (den ich im letzten Blog Herbert getauft habe): „Sind die zwei vielleicht miteinander verwandt?“
Herbert antwortete: „Nein, das geht nicht. Brand und Zwettl – das verträgt sich nicht.“
Ich entgegnete: „Vielleicht hat jemand bezirksübergreifend geheiratet. Selbst in Irland gab es zur Zeit des Bürgerkrieges doch auch Liebespaare zwischen Katholiken und Protestanten.“
Herbert winkte ab: „Ja, aber die sind auch alle geköpft worden. So ist es auch mit Brand und Zwettl.“ „Waldviertel und Irland“ weiterlesen

Familie Bierdeckl und der Wald

Die Redaktion Waldtraud Bierdeckl meldet sich zurück von der langen Nacht des Sodbrennens mit einem neuen Beitrag, den das Waldviertel, Wien und die Welt unbedingt braucht – oder auch nicht. Ich lasse das meine Leser selbst entscheiden, sie sind alle freie Menschen. Diejenigen, die meinen, dass man meine geistigen Ergüsse nicht braucht, möchte ich aber auf Waldviertlerisch warnen: Wer hoagli is, bleibt üwa! (dt. Wer wählerisch ist bleibt über!). „Familie Bierdeckl und der Wald“ weiterlesen

Auflösung zur Waldviertler Matura für WienerInnen

Liebe SchülerInnen und StudentInnen der Forestpartemanistik!

Das Institut begrüßt euch auf herzlichste und hofft, dass ihr alle brav für euren Test gelernt habt. Wenn nicht, werdet ihr nach Allentsteig (kältester Punkt im Waldviertel) zum Militär geschickt und werdet dort eure Ausbildung fortsetzen, bis ihr es kapiert habt! Fia an Lersch is do herobm ka Plotz! (dt. Für einen Faulpelz/Nichtsnutz/Ungeschickten gibt es hier oben keinen Platz!).

Hier zur Auflösung:  „Auflösung zur Waldviertler Matura für WienerInnen“ weiterlesen

Waldviertler Matura für WienerInnen

Leider muss ich immer wieder feststellen, dass viele Wiener nicht einmal so grundlegende Basiskenntnisse in Dialekt besitzen wie das Wort Schupfen (=Schuppen). Daher habe ich für alle , die sich einmal ordentlich allgemeinbilden und zukünftig ganz allein in der Wildnis überleben wollen, eine Waldviertel-Matura zusammengestellt. Wenn ihr das nicht beantworten könnt, bleibt’s liawa unten in Wean wos herkummts. Wer diesen Test aber mit 50% korrekt beantworteten Fragen besteht, ist bereit für eine Rucksack-Tour im Leitawagl oder mit dem Traktor durch’s Waldviertel. „Waldviertler Matura für WienerInnen“ weiterlesen

Waldviertler Faschingskostüme

Alle, die meinen Blog schon länger verfolgen, wissen ja, dass ich sehr bemüht bin, ein glänzendes Beispiel von geglückter Integration im Waldviertel zu sein. Das muss man auch, wenn man bedenkt welchen Ruf die WienerInnen am Land genießen: unfreundlich, kalt, schroff, schlecht gelaunt und was der Himmel noch was. Außer der Waldviertler Oma, die denkt da anders darüber. Als diese vor einigen Jahren hörte, dass ihr lieber Enkelsohn sich erfolgreich eine Wienerin aufgerissen hat, hatte sie Angst, dass sie mit so einer „feinen“ Person nicht mithalten kann. Die Erleichertung war groß, als sie festellte, dass ich nicht ganz so fein bin, wie ihre Vorstellung von mir. Man könnte fast sagen: „Ich bin mehr Oa als Eierlikör!“ Jetzt habe ich ein neues Waldviertler Sprichwort erfunden. Ich bin stolz auf mich – und ich hoffe der Rest der Waldviertler Bevölkerung auch.

Trotz dieser Errungenschaft sollte auch mein diesjähriges Faschingskostüm meinen unendlichen Integrationswillen zeigen…

„Waldviertler Faschingskostüme“ weiterlesen